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Forschung und Entwicklung

 

Waren 1998 Themen wie Antisense oder Ribozyme dominant, so liegt in der aktuellen Förderung ein deutlicher Schwerpunkt auf der RNA Interferenz (RNAi). Projektpartner im Netzwerk zum Themenbereich RNAi sind das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, die Freie Universität Berlin, die Charité, das Max-Delbrück Centrum für Molekulare Medizin sowie die Biotechnologie-Unternehmen TaconicArtemis und Silence Therapeutics und Amaxa.

In weiteren Projekten werden 'RNA Aptamere' für medizinische und technische Anwendungen entwickelt. Der Netzwerk-Partner Noxxon AG entwickelt spezielle Aptamere, die sogenannten 'Spiegelmere', als neue Klasse von Medikamenten bei verschiedenen Indikationen.

Die Zell-freie Proteinbiosynthese wurde zunächst in der Freien Universität Berlin (AG Prof. Erdmann) bearbeitet und anschließend in der RiNA GmbH zur Marktreife entwickelt. Mit ihr lassen sich beispielsweise gezielt Modifikationen in Proteine einbauen oder auch toxische Proteine synthetisieren.

Die Struktur- und Funktionsanalyse von Ribonukleinsäuren wird in einer Kooperation der Freien Universität Berlin und der Universität Hamburg erforscht. Langfristiges Ziel ist die Vorhersage der Funktion aufgrund der Sequenz einer RNA zu ermöglichen.